Beitragende

Donnerstag, 22. Januar 2009

Paddeln am Mekong


We've got a boat, we've got paddles - we are off to the waters of the Mekong! Unsere Reise nimmt, wie so oft eine Wendung, die nicht geplant, vorhersehbar oder erahnt wurde. Mit dem Boot dem Mekong hinunter zu flaoten war eine Idee, was waehrend eines harmlosen"Sonnenuntergang Paddel"mit unseren Freunden Brian und Dan begann...Die Jungs entschieden sich ihr Boot in Stung Treng zu verkaufen, was sich als nicht so einfach erwies. Als sie dann in den Bus einstiegen, schrie Brian noch aus dem Fenster: "Take her (Mia - das Boot) for a ride." Also nahmen wir das ganze als ein Wink des Schiksals und bereitet uns auf unsere Tour vor. Die erste Aufgabe der Provianteinkauf am Localmarket mit unserem wenig sprachlichen Kenntnissen..erwies es sich als recht erfolgreich: ein Kochtopf, pinke Polster als Sitzkissen, Reis, Gemuese,Kondensmilch, Chillis und noch weitere Zutaten standen auf der Einkaufsliste. Judith sah mit ihrem neu erstandenen Strohhut erstaunlich "einheimisch"(der Mundschutz fehlte noch) aus, wie sie mit den asiastischen Frauen am Markt feilschte, Als wir am Unfer standen und das Wasser aus dem Boot schoeften, hatten wir eine Gruppe Kambotschaner um uns rum, die uns neugierig und fragen zuschauten. Naja, wahrscheinlich passiert es eher selten, dass zwei weisse Frauen in ein Boot steigen mit dem Plan alleine den Mekong hinunter zupaddeln. Sie winkten und "good-bye", als wir die ersten Paddelschlaege im Mekong machten. Schon bald merkte ich, dass "Mia"eine verdammt sturre Dame am Wasser ist und schwerer lenkbar war, was ich bis jetzt gewohnt war. Aber mit ein bisschen Fluchen und anfaenglichen Slalommanoever gleiteten wir bald im rythmischen Paddelschlag dahin. Es war eine herrliche Fahrt, an Doerfer vorbei, Kinder winkten uns zu und riefen "Hello. Hello!" Schon bald brannte die Sonne herunter und wir machten uns auf unser Lagersuche. Wir fanden einen herrlichen Platz auf einer Insel unter einem riesigen Tamarindbaum. Aus einer Stohhuette, kam eine Familie, die ihre "neuen NAchbarn" genau betrachtete. Bald waren viele Familien, um uns versammelt und beobachteten, wie wir Feuer machten, kochten und unser "zusammenklappbare Huette" aufstellten. Ich glaube wir waren die ersten Fremde, die sich an diesem Platz fuer die Nacht niederliessen. Wir genossen ein Gourmetessen und betrachteten den leuchtenden Sternenhimmel ueber uns.
Nach dem Weg fragen....eine schwieriges Unterfangen!Der Fluss nahm am naechsten Tag eine ungeohnte Wendund, ploetzlich befanden wir uns zwischen viele kleine Insel, die das navigieren zu einer schwierigen Aufgabe machten. Also ..wir haben uns natuerlich verfahren und sind zwischen Straeucher unf Steine haengen geblieben..da half nichts nur retour stromaufwaerts. Nach unsere Detour liessen wir uns im Sand auf ener kleinen Insel nieder und genossen den Schatten einer alten verwurzelten Baumes. Ein guter Platz fuer ein paar Schluck Mekong Whisky fuer "Muscle pain & fatigue"(laut Flaschenetikette).


Wer glaubt der sanfte Mekong hat keine Stromschnellen, hat sich getauescht... am naechsten Tag paddelten wir gemuerlich dahin bis wir ein rauschen in der Ferne hoerten - rein ins Wildwasservergnuegen mit der alten Mia. Faszit der Geschichte: einmal stecken geblieben, aber sonst gut gemeistert...
Gestrandet..


Unser Paddelvergnuegen nahm ein abrubtes Ende, als wir ein Frau mit ihrem Vater am Ufer trafen. Als wir wieder das bekanntes rauschen in der Ferne hoerten (jetzt nur noch lauter), fragten wir mit unserem pantomischen Talent , ob der Fluss an dieser passierbar war. Sie schuettelte wild den Kopf und ihr Vater nahm uns im Schlepptau mit seinem Boot mit. Wir erreichten ihr Haus und wurden glaich von seiner Frau begruesst. Sie fragte uns : "Hot bai"- was soviel heisst wie: "esst ihr reis" . Wir nickten und sie kochte ein lechkeres Gericht mit 3 verscheiden Fische und eine Papaya als Vorspeise. Als sie uns ganz klar zu verstehen gaben mit dem internationalen Zeichen fuer "Galgen durchschneiden", wurde uns bewusst das wir Mia hier lassen mussten. Wir schenken der fmailie das Boot und fuhren mit dem Motorboot weiter. Die Familie schenkte uns noch zwei Papayas und brachten uns zu dem naechten Ort. Hier heuerten wir ein Motortaxi zurueck nach Stung Trang - zu dritt auf dem Moped - real Asia Style! Ein tolle Tour, die uns ein ganz andere Seite von Kambotscha zeigte und die Freunden des unabhaengigen Reisen mit Outdoorerlebnissen. Ich glaube, diese Tour laesst sich als mein persoenlichen erlebenispaedaodischen Hoehepunkt bewerten!
The Pirates of the Mekong..

The wild, wild east..



Aufbruch in den wilden Osten von Kambotscha...nach einer 12 h Fahrt fuer 214 km (viele Watestunden am Strassenrand) erreichten wir Ban Lung, die staubige kleine Stadt im Nordosten von Kambotscha. Als wir aus dem Bus stiegen traf uns eine rote Staubwolke und die Stadt wirkte wie eine kleine Praeriestadt in den alten "wild, wild west" Filme. In dieser Stadt nahm ein wahres Trekking Abenteuer seinen Anfang...
Zusammen mit einer gespraechigen Australierin, zwei Jungs aus England und Colorado und ein Canadier, planten wir einen 7 Tage Trek in den Virachay Nationalpark. Diese Tour begann wie so oft auf dem Ruecksitz eines Motorbikes bis wir mit einem Slowboat einen idylischen Fluss hinunter tuckerten zu einem sehr abgelegenem Tribaldorf. Hier wurden wir zum Reiswein eingeladen und lernten unseren Jungelguides aus dem Dorf kennen, drei drahtige maenner mit Macheten und ein freundliches Laecheln!

Wir verbrauchten die erste Nacht in der Haengematte..gewoehnungsbeduerftig aber bequem. In dieser kalte Nacht fanden wir uns alle am waermenden Feuer, statt in der Haengematte. Die einzige die tief und fest im Traeumeland doeste war Judith in ihrem dicken Daunenschlafsack. Der Tag began frueh und wir starteten los durch Bambiswaleder und steile Jungelpfade. Das erste Lager war ein Jungelcamp, wie man sichs vorstellt - die Haengematten wurden auf einem Bambuskonstuktion aufgehaengt und am Feuer wurden Fleischspiesschen gegrillt.
Da schlaegt das Herz einer Erlebnispaedagogin hoeher..Ich wurde von Affen und Voegelgerausche in der Frueh aufgeweckt; der anfang eines aufregenden Tages. Aus dem immergruenen, dichten Jungel fuehrte der Weg weiter bis wir auf eine Anhoehe gelangten und die leuchtend, goldenen Grasshuegel in der Sonne leuchteten. Diese Landschaft gab mir das Gefuehl der endlosen Weite und Freiheit - als "Praeriekind" von Manitoba, Canada war dies ein Backflasch in meine Kindheit!! Wir stiegen auf einen der Grasshuegel und beobachteten ein "Grasslandfire", als die Flammen ueber die Grasslandschaft fegte und nur noch verkohlte schwarze Grasshalme hinterliess. Die Sonne ging als leuchtetende Feuerkugel ueber die unendlichen Jungelwaelder unter. Hier war die Landschaft noch von Menschen unberuehrt, wo noch wilde Elephanten durch den Dschungel stampfen und es keine von Menschen geschaffene Weg oder Pfade gibt - Herrlich!

Am naechsten Tag stiegen wir in das chaotische Tunnelsystem des verwachsenen Jungels bis zum Fluss mit vielen Blutegel. Diese kleinen Blutsaugenden Wuermer schafen es sogar durch die sehr attraktiven "Leechsocks" - blutige Socken!!Der Lagerplatz am Fluss war herrlich, die Jungelguides kochten frischgefangenem Flussfische in einem Bambusrohr und es gab wie immer viel Reis! Nach einem ganzen Tag im Fluss (auch durch huefthoehes Gewaesser) waren wir erledigt. Am Ende des Treks feierten wir ein einem Minoritaetendorf mit Lao, Lao (Reiswhiskey) und fresh Chicken (sehr zaeh und bony). Am Abend schliefen wir mit dem Gefuehl der voelligen Zufriedenheit und ein Abentuer mehr in unseren kuschligen Haengematten ein und trauemten von Muesli und Schokolade(als Abwechlung zu den Bergen Reis, die wir waehrend des Treks verdrueckten).

Montag, 5. Januar 2009

tempel hopping in angkor wat!

Mit dem rad durch angkor wat!
so steile stufen, judith immer ein schritt voraus!





Sunset ...

judith und unser kleiner "tempelgeist, der gerne sein englisch mit uns uebt im versteckten jungel tempel tai ne


Sunrise behind the majestic tempel:angkor wat!



Kissing Buddha!


Das beruehmte sued tor von angkot thom (uns das sind nur die tore, man ahnt nicht was sich hinter diesen toren verbirgt)




Apsara Nymphe?


Buddha smiles for you!


Der jungel verschluckt den tempel Ta Prohm (tomb raider tempel..ideal fuer ein film setting..)

Apsara dancers in Ankor wat!



wir haben den absoluten high-light einer sued-ost asien reise erlebt: die tempel von angkor wat und angkor tom! Ausgesruestet mit klapprigen raedern, brot und peanut butter (wir haben den reis ganz schoen satt!) sind wir losgezogen auf die spuren der franzoesischen entdecker des 19 JHdt., die die tempelanlagen im dichten jungel entdeckten...zu erwaehnen ist, dass das ganze nicht mehr so den expeditions charakter mehr hat mit die vielen busse, die touris mit air-con von einem tempel zum anderen karren und die strengen ticket kontrollen vor den tempeleingaenge.


dennoch haben wir den zauber von ankor wat und angkor thom erlebt...sonnenaufgang hinter dem unglaublichen angkor wat, mit dem jungel verwachsenen tempel Ta Prohm (bekannt als tomb raider tempel ..der film mit angelina jolie) und buddha kissing mit den riesigen steinernen puzzle artigen buddha koephe von Bayon. Kein Wunder ist dieser Ort, als einer der schoensten Orte der Welt gekuert! Die Magie von Angkor Wat lebt! Bilder sagen mehr als Worte...

















Sonntag, 4. Januar 2009

welcome to cambodia



welcome to cambodia...a big smile from the friendly people here greet us as we take the border crossing from vietnam from the village chau doc to cambodia by boat. children waving at us, running towards the river screaming a big ''hello'' from the top of their lungs. we have arrived in cambodia. in phnom penh, the capital of cambodia, we found a wonderful city with amazing colonial architecture and calm traffic - in comparison with the buzzing motos of vietnam. we hung out enjoying city life and visiting the markets and the very impressing tuang seng museum.
the horrible history of the khmer rouge..is still so present walking the halls of the tunag seng prison, where thousands of people were murdered, tortured and kept small cells in in the most unhuman ways. in 1975 the high school was taken over by the pol pot regime and turned into a prison known as security prison 21, which became the largest centre of detention and torture in the country. between 1975 and 1978 more than 17000 people were taken to the killing fields. the questions in are head - '' why''. taking in phnom penh, the khmer rouge implented one of the most radical and brutal restructurings of society ever attempted, its goal a pure revolution to a peasant-dominated agrarian cooperative. it was a regime, with lots of no's; no love, no education, no human rights, no liberty, no courts, no justice, no social gatherings, no jokes, no laughter....and no life! this is a part of history that is probably to present that we have never heard about it in our school history books, but so horrific that it puts tears in your eyes seeing all the faces on black and white photos on the walls, of those who had died. an experience that makes you look at the people here in a different way, looking into the eyes of woman and man that have seen so much inhumanity, cruelty and blood- one can't imagine what they have seen...and they still smile the most wonderful smile.

we have also discovered the unique cuisine of the cambodians; crispy spiders and grass hoppers. how about that for a snack with your beer..heres a little impression from spider-ville and no this is not a halloween joke.