We've got a boat, we've got paddles - we are off to the waters of the Mekong! Unsere Reise nimmt, wie so oft eine Wendung, die nicht geplant, vorhersehbar oder erahnt wurde. Mit dem Boot dem Mekong hinunter zu flaoten war eine Idee, was waehrend eines harmlosen"Sonnenuntergang Paddel"mit unseren Freunden Brian und Dan begann...Die Jungs entschieden sich ihr Boot in Stung Treng zu verkaufen, was sich als nicht so einfach erwies. Als sie dann in den Bus einstiegen, schrie Brian noch aus dem Fenster: "Take her (Mia - das Boot) for a ride." Also nahmen wir das ganze als ein Wink des Schiksals und bereitet uns auf unsere Tour vor. Die erste Aufgabe der Provianteinkauf am Localmarket mit unserem wenig sprachlichen Kenntnissen..erwies es sich als recht erfolgreich: ein Kochtopf, pinke Polster als Sitzkissen, Reis, Gemuese,Kondensmilch, Chillis und noch weitere Zutaten standen auf der Einkaufsliste. Judith sah mit ihrem neu erstandenen Strohhut erstaunlich "einheimisch"(der Mundschutz fehlte noch) aus, wie sie mit den asiastischen Frauen am Markt feilschte, Als wir am Unfer standen und das Wasser aus dem Boot schoeften, hatten wir eine Gruppe Kambotschaner um uns rum, die uns neugierig und fragen zuschauten.
Naja, wahrscheinlich passiert es eher selten, dass zwei weisse Frauen in ein Boot steigen mit dem Plan alleine den Mekong hinunter zupaddeln. Sie winkten und "good-bye", als wir die ersten Paddelschlaege im Mekong machten. Schon bald merkte ich, dass "Mia"eine verdammt sturre Dame am Wasser ist und schwerer lenkbar war, was ich bis jetzt gewohnt war. Aber mit ein bisschen Fluchen und anfaenglichen Slalommanoever gleiteten wir bald im rythmischen Paddelschlag dahin. Es war eine herrliche Fahrt, an Doerfer vorbei, Kinder winkten uns zu und riefen "Hello. Hello!"
Schon bald brannte die Sonne herunter und wir machten uns auf unser Lagersuche. Wir fanden einen herrlichen Platz auf einer Insel unter einem riesigen Tamarindbaum. Aus einer Stohhuette, kam eine Familie, die ihre "neuen NAchbarn" genau betrachtete. Bald waren viele Familien, um uns versammelt und beobachteten, wie wir Feuer machten, kochten und unser "zusammenklappbare Huette" aufstellten. Ich glaube wir waren die ersten Fremde, die sich an diesem Platz fuer die Nacht niederliessen. Wir genossen ein Gourmetessen und betrachteten den leuchtenden Sternenhimmel ueber uns.
Nach dem Weg fragen....eine schwieriges Unterfangen!
Der Fluss nahm am naechsten Tag eine ungeohnte Wendund, ploetzlich befanden wir uns zwischen viele kleine Insel, die das navigieren zu einer schwierigen Aufgabe machten. Also ..wir haben uns natuerlich verfahren und sind zwischen Straeucher unf Steine haengen geblieben..da half nichts nur retour stromaufwaerts. Nach unsere Detour liessen wir uns im Sand auf ener kleinen Insel nieder und genossen den Schatten einer alten verwurzelten Baumes. Ein guter Platz fuer ein paar Schluck Mekong Whisky fuer "Muscle pain & fatigue"(laut Flaschenetikette).
Wer glaubt der sanfte Mekong hat keine Stromschnellen, hat sich getauescht... am naechsten Tag paddelten wir gemuerlich dahin bis wir ein rauschen in der Ferne hoerten - rein ins Wildwasservergnuegen mit der alten Mia. Faszit der Geschichte: einmal stecken geblieben, aber sonst gut gemeistert...
Gestrandet..
Unser Paddelvergnuegen nahm ein abrubtes Ende, als wir ein Frau mit ihrem Vater am Ufer trafen. Als wir wieder das bekanntes rauschen in der Ferne hoerten (jetzt nur noch lauter), fragten wir mit unserem pantomischen Talent , ob der Fluss an dieser passierbar war. Sie schuettelte wild den Kopf und ihr Vater nahm uns im Schlepptau mit seinem Boot mit. Wir erreichten ihr Haus und wurden glaich von seiner Frau begruesst. Sie fragte uns : "Hot bai"- was soviel heisst wie: "esst ihr reis" . Wir nickten und sie kochte ein lechkeres Gericht mit 3 verscheiden Fische und eine Papaya als Vorspeise. Als sie uns ganz klar zu verstehen gaben mit dem internationalen Zeichen fuer "Galgen durchschneiden", wurde uns bewusst das wir Mia hier lassen mussten. Wir schenken der fmailie das Boot und fuhren mit dem Motorboot weiter. Die Familie schenkte uns noch zwei Papayas und brachten uns zu dem naechten Ort. Hier heuerten wir ein Motortaxi zurueck nach Stung Trang - zu dritt auf dem Moped - real Asia Style!
Ein tolle Tour, die uns ein ganz andere Seite von Kambotscha zeigte und die Freunden des unabhaengigen Reisen mit Outdoorerlebnissen. Ich glaube, diese Tour laesst sich als mein persoenlichen erlebenispaedaodischen Hoehepunkt bewerten!
The Pirates of the Mekong..