Beitragende

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Christbaueme, weisse Sandstraende und Staubstrassen

So liebe treue Blogleser, wir wuenschen euch Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr!!


Weihnachten verbringen wir hier auf der Insel Phu Quoc ein wenig anders. Ein kleiner Einblick in unserem Inselleben:
Also der TAg faengt an mit einer Tasse Kaffee auf der Terasse unseres Bungalows, dann wagen wir uns auf den staubigen Sandstrassen, voll verhuellt mit Mundschutz machen wir uns auf die Suche nach einsamen Straenden. Es gibt hier keine Wegbeschreibungen oder Strassenschilder, aber irgendwie kommt man an und muss sich nur auf a bissal Bauchgefuehl verlassen. Die Strassen sind staubig und holprig, also "die arme Sau" ,die hinten sitzt bekommt genug "Air-time" auf dem Ruecksitz des Moped, dass fuer eine ganze Snowboarder Karriere reichen koennte :) Judith hat sich schon den einheimischen Fahrstil angeeignet, hupend und mit hoechster Reaktionsgeschwingigkeit die Schlagloecher und sandigen Stellen auszuweichen, macht sie die Strassen von Phu Quoc unsicher. Voller rotem Staub tauchen wir ein n s tuerkisbalue Meer - eine wahre Wohltat! Wir werden vom freundlichen Inselfolk zu einer Runde bier und springrolls eingeladen auf unseren Ausfluegen.


Das einzige was hier an Weihnachten errinnert sind ein paar kitschige Christbaueme am Strand zwischen den Palmen und ein paar Weihnachtssongs wie Jingle Bells in voller Lautstaerke. Wir haben Weihnachten mit einem leckeren Seafood Buffet genossen, haben Kerzen im Strand angezuendet, sind um ein Lagerfeuer mit einer Gruppe Viatnamesen, eine Gitarre und eine Flasche Wein gesessen und haben unsere oesterreichischen Weihnachtlieder zum besten gegeben. Als kroenender Abschluss sind wir um den Christbaum getanzt zu einer Phillipinoband am Strand...mit einem Countdown vor Mitternacht 5,4,3,2,1, - its Christmas! Also irgendwie verwechseln sie das Weihnachtsfest mit Silvester?!

Unsere Kerzen leuchten am Strand und schicken euch Weihnachtgruesse ueber das Meer...










Bea

Donnerstag, 18. Dezember 2008

kulinarische koestlichkeiten

nach der ersten mopedtour auf den holprigen strassen der insel phu quoc kamen wir mit unmengen an staub in der lunge - und auch sonst ueberall - in die kleine stadt zurueck, wo wir beim naechsten beisel zum abendessen stoppten. da wir die touristenmeile an der kueste mieden, war natuerlich das menue ein grosses raetsel und so fragten wir den kellner, der wie gewohnt kaum englisch sprach, nach allen moeglichen gerichten. wir bestellten nach bestem wissen unseres kaum vorhandenen vietnamesischen wortschatzes und erhielten ein koestliches, jedoch raetselhaftes gericht. aufgrund der runden fleischstuecken mit komischer haut tippten wir auf schlage. um dem raetsel auf den grund zu gehen, zeichneten wir dem kellner eine schlange auf und sahen ihn fragen an, worauf dieser mit dem standardspruch "yeah yeah" antwortete. kurz darauf erhielten wir ein weiteres gericht, das sich augenscheinlich wirklich als schlange entpuppte und zumindest mir auch recht gut schmeckte - fragt sich nur, was wohl das erste gericht war? nach weiteren zeichnungen und bea's herausragender pantomime stellte sich heraus, dass wir soeben auch frosch gegessen haben. fazit der geschichte: frosch schmeckt besser als schlange - und der schnaps danch noch besser...

Dienstag, 16. Dezember 2008

From surfer town to floating markets


This time in english..

After a great realxing time in the little surfer town in mui ne, where i got to try my first driving adventures with the motorbike (just keep your thumb on the horn) and finding wonderful surf beaches, but no surf board ..pretty sad! But discovering amazing snd dunes..yes Vietnam has a small dessert!We met up with our dear freind Eva (from home) - its great to meet familiar faces on the way.

Our trip took us through the crazy town of Saigon (Ho Chi Minh city) - just one night of bar hopping.
Now we are enjoying the Mekong Delta: fresh fruits and floating markets. I will let he pictures tell tell our travel story:

Floating the canals of Ben tre river (Mekong Delta)
Its Bea-constrictor, no just a Python..


The floating markets in Can To...amazing!

We are heading to the Isalnd of Phu Coc for Christmas...
Greets!
Bea

Samstag, 13. Dezember 2008

Beobachtungen zu Vietnam

Also Leute, wir sind ja schon in Vietnam eine zeitlang unterweg und hier sind meine beobachtungen:

  • Erster punkt: es gibt immer eine lecker Pho suppe am mogen (lecker Reisnudeln mit frischen Kraeutern und limonen)
  • die busfahrten sind sehr spannend: also entweder kotzen die busfahrenden (plastiksackerl werden von hinten nach vorne weitergereicht) oder sie kuscheln sich zu einem dazu und schlafen eine runde. also, keine angst vor koerperkontakt.
  • beste fortbewegungsmittel in vietnam:moped. geht mit dem daumen auf der hupe mit dem signal:"achtung,hier komme ich!" ..also es gibt genug "geisterfahrer" (die machen mir eher angst)
  • dragonfruits:herrlich fruechte die super schmecken und auf einen art kaktus wachsen!
  • karaokeshows ueberall und immer (von busfahrt bis karaokebars), aber leider mit schnulzigen herschmerz szenen
  • "motobike, hello, hello" ..i hear it all the time when I"m walking down the street.
  • christmas in vietnam: kitschige leuchtende christbaueme, und lichterketten und jinglebells auf vietnamesisch!
  • mein leiblngsessen> schrimps in einer art Crepe eingewickelt "bao xeo" ..
  • sie sind wirklich fruehaufsteher um 6 uhr gehts schonlos mit hupen oder musik..aaahh!
  • Surfboard sind schwer zu finden.

Also es kommen wahrscheinlich noch mehr...

Bea

Mittwoch, 10. Dezember 2008

easy ridin on the ho chi minh trail

Trommelschlag fuer den naechste Reisegeschichte...


voellig planlos angekommen am da nang bahnhof, gabelten unsre zwei easy rider chin und ty auf und ueberredeten uns promt zu einer motorradfahrt durch das zentrale hochland vietnams. nach einem tag am china beach relaxen und surfen gings dann frueh morgens los - bei stroemenden regen und ein laecheln im gesicht unserer guides schwangen wir uns auf die motorraeder. die ausruestung: unsere rucksaeckein muellsaecke verpackt, vietnams hightech raingear inclusive plastiksackl fuer die schuhe - chins kommentar: "if theys aks - we come from mars, ok?" eine heisse pho suppe zum fruehstueck und eine einfuehrung in die politische lage vietnams war ein guter start fuer die kommende tour. der weg fuehrte durch minority villages, immer dichter werdenden dschungel, ananas- und kaffeeplantagen. (mmmhh, dieser kaffee) der ho chi minh trail von norden bis sueden vietnams hat eine duestere geschichte waehrend des vietnams kriegs, heute sind kahle stellen durch "agent orange" im dschungel sichtbar. unser guide chin gab durch seine endlosen erzaehlungen einen einblick in das vietnam, das wir bisher noch nicht kannten und brachte uns zu einem besseren kulturverstaendnis. noch dazu gab es gourmet kueche vom hot pot bis jungle meat auf der ganzen fahrt. wir waren froh, mal mit einem guide unterwegs zu sein und genossen die fahrt durch das noch urspruengliche vietnam. ein abschliesseneder kommentar von chin where east meets west: "too funny"
Das nennt man: family transportion...try it!!
Bruecken sind etwas spannnendes in Vietnam...

Wassteht auf dem Speiseplan: "Chicken, real fresh!"Unser Endstop der Motorbike tour...paradise , no waves, aber traumhafte sonnenuntergaenge in der Haengematte!

Bis bald, die reisenden...

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Odyssee nach Hause

Hallo ihr zwei! Wie ich euch vermisse! Den Abschied hab ich kurz gemacht, weil man das mit schweren Abschieden eben so macht. Während ihr euch also im Dschungel verlaufen habt und mich schon längst daheim geglaubt habt, war dem gar nicht so. Aber der Reihe nach....
Bei meiner Fahrt von der Halong Bucht nach Hanoi, hab ich mal den Guide neben mir gefragt, obs es denn sinnvoller wäre, gleich am Flughafen zu übernachten oder noch eine Nacht in Hanoi zu verbringen und am nächsten Morgen raus zu fahren. Worauf der gemeint hat, ich möchte ihn mit in die Heimat nehmen, gleich von mir weggerückt ist (was bei 30 leuten auf 15 Sitzplätzen gar nicht so leicht ist), und mir erklärt hat, dass er zwei Kinder daheim hat. Na gut, danke für die Information! Ich hab Hanoi dann doch noch eine Chance gegeben, bin bei unserer Happy-Beppy-Tante abgestiegen und hat mich unter die Mopeds gemischt...und gesiegt! Hab geshoppt und verhandelt wie eine Wilde und bin am nächsten Morgen zum Flughafen. Dort hat mich die Welt dann wieder eingeholt. Der Flughafen in Bangkok war wegen Unruhen gesperrt, mein Weiterflug also nicht möglich. In Indien sind Terroristen am Werk - nur gut, dass wir unsere Reise nicht doch dort begonnen haben! Jedenfalls ist es zwei Deutschen genauso wie mir ergangen (einer von denen heißt Iven, könnte aber mit zweitem Namen glatt als Roby durchgehen). Mit denen wurde ich dann nach Singapur geschickt, mit einer Nacht Zwischenlandung. War dann aber gar nicht so schlimm. Dieser Flughafen kann nämlich einiges. Man kann dort im Swimmingpool unterm Sternenhimmel sitzen (das Flugzeuggedröhn muss man halt wegschalten), sich duschen, sich massieren lassen, allerlei Gesichtspflegeprodukete und Düftleins ausprobieren, ins Kino gehen, schlemmen, andere Reisende treffen - was ich und Iven-Roby auch alles gemacht haben. Ich hätts also noch länger ausgehalten. Meine Massage wurde begleitet von Weihnachtsmusik. Da wusste ich auch wieder, welches Datum wir haben.
Nur daheim gehts mir jetzt gar nicht gut. Ihr fehlts mir und der Weg in die Arbeit wird auch jeden Tag länger. Ich glaub, ich muss die erste Flasche Nep Moi aufmachen....Wünsch euch alles Liebe und lasstses euch gut gehen!